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Kritik an der einseitigen und oft auch desinformierenden Berichterstattung von RAI-Südtirol zu den Corona-Maßnahmen und dem Pandemiegeschehen insgesamt

Äußerst befremdliche Stellungnahme in der Tagesschau von RAI Südtirol in Person ihres Koordinators Zeno von Braitenberg bezüglich der im Corona-Untersuchungsausschuss des Südtiroler Landtages von der Mehrheit der Mitglieder geübten Kritik an der einseitigen und oft auch desinformierenden Berichterstattung von RAI-Südtirol zu den Corona-Maßnahmen und dem Pandemiegeschehen insgesamt

Renate Holzeisen, Fraktionsvorsitzende

Mit größtem Befremden und Enttäuschung habe ich der RAI-Südtirol Tagesschau vom 2. September 2026 entnommen, dass dessen Koordinator Zeno von Braitenberg erklärt hat, dass der öffentlich-rechtliche Sender darauf geachtet hätte, während der sog. Pandemie Experten, mit der entsprechenden Ausbildung zu Wort kommen zu lassen, damals „Nicht-Experten“ mit „unfundierten Empfindungen“ für viel Verunsicherung in den sozialen Medien gesorgt hätten und deshalb RAI Südtirol umso mehr auf „verfügbare fundierte Quellen“ gesetzt hätte.

Diese de facto Stellungnahme von RAI Südtirol zum Vorwurf, der dem Koordinator von RAI Südtirol von den meisten der anwesenden Mitglieder im Untersuchungsausschuss wegen der äußerst einseitigen und oft „desinformierenden Berichterstattung“ von RAI Südtirol zu den Corona-Maßnahmen und dem Pandemiegeschehen insgesamt gemacht wurde, ist äußerst enttäuschend.

Im Corona-Untersuchungsausschuss wurde Zeno von Braitenberg mit der Frage konfrontiert, warum RAI-Südtirol Bernd Gänsbacher, und dessen sich mittlerweile definitiv als falsch erwiesenen Aussagen zur Wirksamkeit und Sicherheit der sog. Corona-„Impfstoffe“, den Südtirolern zum alleinigen „Gral der Wissenschaft“ täglich und gleich mehrmals präsentiert hat, nachdem es von Beginn an ausgewiesene auch deutschsprachige Experten gab, die den nachweislich nicht fundierten Thesen von Bernd Gänsbacher widersprachen.

Wenn der Koordinator von RAI Südtirol den seit März 2020 von den System-Medien (darunter auch RAI Südtirol) totgeschwiegenen Top-Experten, die seit Anfang 2020, aufgrund der brutalen Zensur, meist nur mehr auf bestimmten „sozialen Medien“ ihre für die Weltbevölkerung überlebenswichtigen Informationen verbreiten konnten, auch heute noch als „Nichtexperten“, die mit ihren „unfundierten Empfindungen“ für viel „Verunsicherung“ gesorgt hätten, diffamiert, dann ist das schichtweg erschütternd!

Zu diesen Top-Experten gehören, bspw., der Nobelpreisträger Prof. Luc Montagnier, Prof.Dr.med. John Ioannidis (weltweit meist zitierter Professor für Medizin und Professor für Epidemiologie und Bevölkerungsgesundheit an der Standford University), die Initiatoren der Great Barrington Declaration (https://gbdeclaration.org/) – darunter der aktuelle Vorsitzende des NIH der USA Jay Bhattacharya, um nur einige international anerkannte Wissenschaftskaliber zu nennen.

Und dann wären dann noch die auch für Südtiroler Journalisten leicht greifbaren europäischen Experten, wie ein Prof.Dr.med. Andreas Sönnichsen (u.a. von 2019 bis zu seinem Rücktritt - aufgrund seines wissenschaftsfundierten standings - Vorsitzender des Deutschen Netzwerkes evidenzbasierte Medizin, von 2018 bis 2021 Professor für Allgemeinmedizin mit Leitung der Abteilung für Allgemein- und Familienmedizin, Zentrum für Public Health an der Medizinischen Universität Wien, der bis 2021 auch für die Ausbildung Südtiroler Ärzte verantwortlich war), der Tiroler Experte Dr.med. Martin Sprenger – (Public-Health-Experte und damals Mitglied der task force in Österreich), der Facharzt für Pneumologie, Epidemiologie etc. und bereits Gesundheitssprecher der SPD Dr.med. Wolfgang Wodarg (der bereits in der Vergangenheit mit europaweiter Anerkennung bewiesen hatte, medizinischen Wissenschaftsschwindel rechtzeitig zu durchschauen, als er den Schweinegrippeschwindel und die auch bei Kindern unheilbare Narkolepsie hervorrufende von der WHO propagierte „Impfung“ gemeinsam mit wenigen couragierten Mitstreitern zu stoppen vermochte), und viele andere mehr.

Auch in Südtirol gab es übrigens Ärzte und andere Mitglieder der Gesundheitsberufe (z.B. Apotheker), die öffentlich Kritik an den Äußerungen von Bernd Gänsbacher übten, die aber seit Anfang 2020, aufgrund der brutalen Zensur, nur mehr auf bestimmten „sozialen Medien“ ihre für die Bevölkerung oftmals überlebenswichtigen Informationen verbreiten konnten.

Wenn all diese international anerkannten Top-Experten und Südtiroler Ärzte etc. auch heute noch von RAI Südtirol, in der Person ihres Koordinators, als „Nichtexperten“ diffamiert werden, die mit ihren „unfundierten Empfindungen“ für viel „Verunsicherung“ gesorgt hätten, dann ist das schichtweg erschütternd!

Diese gestern um 20 Uhr und um 22.10 Uhr in der RAI-Südtirol Tagesschau verbreitete Stellungnahme ist der definitiv ernüchternde Ausdruck eines Systemmediums, das sich einer ehrlichen Aufarbeitung der eigenen Fehler in der Corona-Berichterstattung – entgegen der im Untersuchungsausschuss bekundeten Bereitschaft – offensichtlich völlig verschließt.

RAI Südtirol hat – ohne für einen notwendigen Gegenpol zu sorgen und ohne die für echten Journalismus notwendige Recherche vorzunehmen (ein Blick in die offiziellen Zulassungsdokumente der sog. Corona-„Impfstoffe“ hätte gereicht) - es zugelassen, dass Bernd Gänsbacher die Südtiroler Bevölkerung zum Thema der sog. Corona-„Impfung“ systematisch desinformiert hat und sogar einzelfallbezogene medizinische Empfehlungen den in den zahlreichen Radio- und TV-Sendungen zugeschaltenen Zuhörern bzw. Zuschauern erteilt hat.

Es gibt einen Grund, warum Bernd Gänsbacher die Einladung in den Corona-Untersuchungsausschuss nicht angenommen hat. Denn dort wäre er mit seinen vielen desinformierenden Aussagen (die er nicht nur auf RAI Südtirol täglich zu allen Uhrzeiten unwidersprochen verbreiten durfte), und den bereits damals aus den institutionellen Dokumenten hervorgehenden entgegenstehenden Informationen konfrontiert worden.

Wenn RAI-Südtirol, in der Person seines Koordinators Zeno von Braitenberg also heute noch erklärt, man hätte auf verfügbare „fundierte“ Quellen gesetzt, dann ist dies ein Beweis dafür, dass man bei RAI-Südtirol mit der notwendigen Aufarbeitung der eigenen schweren Verantwortung für die systematische Desinformation der Bürger zu einem so wichtigen Thema leider absolut nicht begonnen hat.

Ein Umstand, der für einen öffentlich -rechtlichen Rundfunk, der von allen Bürgern mit einer Zwangsabgabe finanziert wird, umso schwerer wirkt.

RA/Avv. DDr. Renate Holzeisen

Abgeordnete zum Südtiroler Landtag

Fraktion VITA

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