Südtirols Landesregierung als „Impf-Influencer“?
Zwischen WHO-Immunisierungsagenda 2030 und Impfindustrie: Die Rolle der Südtiroler Landesregierung bei der Impfkommunikation und die rechtlichen Grenzen der Werbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel.
Vertreter der Südtiroler Landesregierung im Sinne von Bill Gates & Co. als „Impf-Influenzer“ tätig
In der Zeit vor der von Gates bestimmten Europäischen Immunisierungsagenda 2030 der WHO haben sich die Landeshauptleute nicht vor den Karren der Impfindustrie spannen lassen
An die breite Bevölkerung gerichtete Werbung für eine pharmazeutische Behandlung, die eine ärztliche Verschreibung erfordert, ist an und für sich unzulässig
Anlässlich des Starts der Grippe- und Covid-19-Impfaktion des Südtiroler Sanitätsbetriebes haben sich der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher und der Südtiroler Gesundheitslandesrat Hubert Messner wieder einmal werbewirksam angeblich gegen Grippe impfen lassen, und dabei wieder einmal die „moralische Keule“ geschwungen, nach dem Motto, wer sich impft, schütze auch vulnerable Personen.
Die Wirksamkeit der Grippeimpfung ist bekanntermaßen äußerst bescheiden und das mit ihr verbundene Risiko, anfälliger für andere Atemwegsinfektionen (aufgrund viraler Interferenz) zu sein ist ebenfalls bekannt.
So hat eine breitangelegte Studie an über 53.000 Mitarbeitern der Cleveland-Clinic (USA) betreffend die Grippeimpfung in der Grippesaison 2024-2025 ergeben, dass kein Nachweis einer effektiven Infektionsprävention durch die Grippeimpfung gegeben war und im Gegenteil, die Grippegeimpften sogar einem höheren Influenza-Risiko ausgesetzt waren.
Siehe die Übersetzung in die deutsche Sprache hier (die Studie wird derzeit noch peer-reviewed, bestätigt aber die Schlussfolgerungen vieler Experten und Kritiker der auf die Gesamtbevölkerung ausgerollten Grippeimpfung):
https://drive.google.com/file/d/1XkB-0UEu1qbQS7jqSCeDlRL6sVto8-2o/view?usp=drivesdk


Der Südtiroler Landeshauptmann und der Südtiroler Gesundheitslandesrat verhalten sich exakt so, wie es Bill Gates & Co. und der von ihnen bestimmten Europäischen Immunisierungsagenda 2030 von den Politikern verlangen: als Impf-Influenzer sich auch vor laufender Kamera werbewirksam ablichten zu lassen.
Am 9. September 2026 hatte die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel, von sich aus die immense Macht, die der Philanthro-Kapitalist Bill Gates mit seiner Gates-Stiftung auf die Regierungen weltweit ausübt und dessen Fokussierung auf die Impfung angesprochen:
Vor dem Ausstieg der USA aus der WHO war die Gates Stiftung der zweitgrößte Finanzier der WHO. Nun ist sie gemeinsam mit GAVI (der Allianz der Impfstoffhersteller) der größte Finanzgeber der WHO:
Siehe dazu den im British Medical Journal 2025 veröffentlichten Artikel (Who’s leading WHO?):
Hier die Übersetzung in die deutsche Sprache:
https://drive.google.com/file/d/15yAWC4Uxf7dAzleLaQoVKIhe3qVHgY7P/view?usp=drivesdk
Die von der Gates Stiftung wesentlich in ihrer Tätigkeit bestimmte WHO sieht in ihrer Europäischen Immunisierungs-Agenda 2030 neben der Korrumpierung des die Impfagenda kritiklos mittragenden Sanitätspersonals durch „leistungsbezogene Anreize“ vor, dass die sog. „Impf-Helden“ auch unter den Politikern ermittelt und belohnt werden sollen.
Hier der Link zur Übersetzung in die deutsche Sprache:
https://drive.google.com/file/d/1dPrslr_in81wVgjJOHTzhxYuP0i6syHH/view?usp=drivesdk


Wörtlich steht in der Europäischen Immunisierungsagenda 2030 folgendes:
„Es ist eine strategische Priorität, dafür zu sorgen, dass die nationalen Entscheidungsträger für Impfprogramme eintreten und ihr Engagement dafür zeigen, und dass Impfungen von allen Menschen geschätzt und aktiv angestrebt werden.
Regionale Schwerpunktbereiche
Aufrechterhaltung und/oder Verstärkung des Bewusstseins und des Engagements der politischen Führung für die Immunisierung.
- Sicherstellen, dass die Entscheidungsträger und die Verantwortlichen auf nationaler und subnationaler Ebene sich weiterhin für einen „fairen und gerechten“ Zugang zu Impfungen im Land einsetzen, indem sie die gesetzliche und finanzielle Unterstützung für das nationale Impfprogramm sicherstellen.
- Vorbereitung und Einbindung des gesamten Gesundheitspersonals, um als Fürsprecher für Impfungen zu fungieren.
- Sicherstellen, dass das gesamte Gesundheitspersonal ein umfassendes Verständnis für den Wert von Impfungen hat und in der Lage ist, die Vorteile von Impfungen wirksam zu vermitteln und auf Fragen und Bedenken der Öffentlichkeit einzugehen.
- Bereitstellung von klarem Kommunikationsmaterial aus „vertrauenswürdigen“ Quellen über die Vorteile der Krankheitsvorbeugung durch Impfungen für Angehörige der Gesundheitsberufe.
- Stärkung des Bewusstseins für und der Nachfrage nach Schutzimpfungen in allen Gemeinschaften und über den gesamten Lebensverlauf (sprich vom Mutterleib bis zum Sarg) hinweg.
- Verbesserung des Verständnisses der Triebkräfte, Förderer und Hindernisse für Impfungen durch formative und/oder verhaltensorientierte Forschung.
- Nutzen Sie die Ergebnisse für maßgeschneiderte Maßnahmen und die Formulierung von Kommunikationsbotschaften, um das Bewusstsein, das Wissen und das Vertrauen der Bevölkerung in Impfstoffe zu stärken.
- Verbesserung der Kommunikation über Impfungen
Beispielhafte Aktionen
- Identifizierung und Etablierung von „Impfverfechtern" oder Impfhelden" und Modellen bewährter Praktiken, die sich in nationalen Regierungen und/oder Gemeinden für Impfungen einsetzen.
- Sorgen Sie für optimale Arbeitsbedingungen und nutzen Sie leistungsbezogene Anreize, um das Gesundheitspersonal zu motivieren, sich für die Impfung einzusetzen und sie zu fördern.
- Schulung von Gesundheitspersonal und Pressesprechern in Kommunikationsfähigkeiten und Sicherstellung effiziente und reibungslose Interaktion mit den Medien und Journalisten.
N.B. die Prämisse Nr. 50 des Europäischen Arzneimittelkodex (EU-Richtlinie 2001/83 des Parlamentes und des Rates der Europäischen Union) verbietet ausdrücklich die finanzielle Korrumpierung des Arztes bei der Verschreibung von Arzneimitteln.
Impfstoffe sind laut Art. 71 Richtlinie 2001/83 EU und Art. 88 D.Lgs. 219/2006 nur unter der Voraussetzung des Vorliegens einer ärztlichen Verschreibung anwendbar. Diese Grundvoraussetzung, die auch aus der Fachinformation (Anhang II Punkt B) der jeweiligen Durchführungsbeschlusse der Europäische Kommission für die zentralisierte Marktzulassung von Impfstoffen vorgesehen ist, wird systematisch von den Gesundheitsbehörden
Es geht den Philanthro-Kapitalisten, welche die WHO-Strategie wesentlich bestimmen, darum, die Politik und die Medien, und über die Politik das Gesundheitspersonal unter Kontrolle zu haben, um sich einen unermesslichen und niemals endenden Absatzmarkt mit enormen Gewinnmargen als perpetuum mobile in crescendo zu schaffen und zu sichern.
Der Wortlaut der Europäischen Immunisierungsagenda 2030 der WHO entspricht einem Business-Strategieplan eines Großunternehmens, und nicht dem, von Interessenskonflikten freien, Bemühen um die Gesundheit der Bevölkerung.
Dass die für die Gesundheit zuständigen Behörden auch der autonomen Provinz Bozen, von diesen enormen Finanz- und Machtinteressen gekapert sind, beweist einmal mehr die Teilnahme des Landeshauptmannes an der Pressekonferenz für die Eröffnung der Grippeimpfaktion und seine und die des Gesundheitslandesrates werbewirksame Impfung vor laufender Kamera.
Dabei ist das Werben gegenüber der breiten Masse für ein der ärztlichen Verschreibungspflicht unterworfenes Arzneimittel nicht zulässig.
Darüber hinaus sollte unseren Landesregierungsvertretern die Frage gestellt werden, weshalb sie nicht mit dem selben Impetus für die das natürliche Immunsystem unterstützende Gabe von ausreichend Vitamin-D, Vitamin-C, Zink, Quercitin etc. gemeinsam mit den Vertretern des Südtiroler Sanitätsbetriebes vor die Kameras treten.
Vielleicht weil Bill Gates & Co. daran kein finanzielles Interesse haben? In der Tat steht in der Europäischen „Immunisierungs“-Agenda 2030 kein Wort von der Stärkung der natürlichen Abwehrkraft, sondern im Interesse der Impfstoffhersteller werden Politiker und Gesundheitspersonal „auf Schiene“ gebracht und zu willigen PR-Akteuren für die wirtschaftlichen Interessen von Gates & Co. gemacht.
Der Südtiroler Landeshauptmann und der Südtiroler Gesundheitslandesrat sind das beste Beispiel dafür, was sich Gates & Co. wünschen, aber nicht im Interesse der Bürger in puncto effektive Gesundheitsprävention und Verwendung der öffentlichen Gelder im Interesse der Bevölkerung und nicht jenem einzelner privater Akteure ist, die laut der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel weltweit Regierungen an ihrem Gängelband führen.
RA/Avv. DDr. Renate Holzeisen
Abgeordnete zum Südtiroler Landtag
Fraktion VITA
